Winkltours goes Madrid 03. bis 06.10.2018
Tourpartner: Sylvi, Rainer, Christoph, Sabine, Dani, Hans und Brigitte
Hotel: Apartmentos Apolo
Flug: Lufthansa
Wetter: 20-28 Grad Sonne
Vorabbuchung: Parkplatz München P8, Flug, Hotel, Hop On Hop Off (Madrid Sightseeing), Transfer Flughafen - Hotel, Tischreservierung Hardrock Cafe

Mittwoch: Flug, Ankunft, Stadtbesichtigung

Seit 2011 geht Winkltours mit Freunden auf Reisen :-) Das siebte Jahre in Folge organisierte ich einen kurzen Städtetrip, was mir immer viel Spaß machte und natürlich noch immer macht. Am Flughafen München trafen wir uns früh am Morgen zu unserer diesjährigen Reise, die uns nach Madrid führte. Mit Lufthansa und bestem Service flogen wir in die Hauptstadt Spaniens. Da wir nur mit Rucksack unterwegs waren, konnten wir sofort zum Ausgang des Flughafens marschieren. Hier erwartete uns ein Mitarbeiter von Suntransfers, der uns mit dem Bus zur gebuchten Unterkunft fuhr. Wir checkten ein, konnten aber unser Apartment noch nicht beziehen. Wir durften aber unser Gepäck unterstellen und konnten sofort mit einer kleinen Sightseeing Tour beginnen. Es ging zuerst zum vielbesuchten Plaza Mayor: Dieser Kolonaden umsäumte Platz stellt das Herz des Habsburger Madrids, der Altstadt und eines der charmantesten Stadteile dar. Bevor Madrid zu der von großen Alleen durchzogenen Hauptstadt wurde, bestand der Stadtplan aus kleinen Straßen und Gassen, die uns heute in die Zeit der Schwertfechter und Gauner zurückversetzt. Die Plaza Mayor wurde auf den Grundmauern des ehemaligen Arrabal-Platzes gebaut, auf dem sich Ende des 15. Jh. der meistbesuchte Markt der Stadt befand, als der Hof von Philipp II. nach Madrid zog. 1617 übernimmt der Architekt Juan Gómez de Mora die Aufgabe, die Gebäude an diesem Ort einheitlich zu gestalten. Ein Platz, auf dem jahrhundertelang, Volksfeste, Stierkämpfe, Seligsprechungen, Krönungen und auch das eine oder andere Autodafé stattfanden.

Palacio Real:

Von hier marschierte meine kleine Reisegruppe, vorbei an vielen kleineren Plätzen und Sehenswürdigkeiten, bis zum Palacio Real, den wir auch von innen besichtigten. Wir bestaunten die vielen prunkvollen Zimmer und schlenderten durch die imposante Vierflügelanlage mit quadratischem Innenhof, barocken Fassaden und prunkvollen Sälen: Der spanische Architekt Ventura Rodriguez erbaute den Königspalast Mitte des 18. Jahrhunderts, nachdem der alte Palast am Heiligen Abend des Jahres 1734 durch ein Feuer zerstört worden war. Philip V. sah in dem massiven Bauwerk ein Symbol für den Fortbestand der Monarchie. In den Grundstein ließ er die Worte "für alle Ewigkeit" einmeißeln.

Königsgarten:

Nach diesen imposanten Eindrücken brauchten wir erst eine kleine Tapas und Radler Pause in einem der vielen gemütlichen Bars. Das Wetter war traumhaft und wir genossen den madrilenischen Flair in der Sonne. Durch kleine gemütliche Gassen und auch hektische Hauptstraßen mit vielen klassischen Sehenswürdigkeiten, wie der Plaza de la Cibeles oder Metropolis-Haus, wanderten wir bis zum Parque del Buen Retiro. Seit 1868 steht der ehemalige Königsgarten allen Madrilenen offen. Die 120 Hektar große "grüne Lunge" der Stadt ähnelt dem New Yorker Central Park. Hier trifft man sich zum Picknicken und Sonnenbaden, rudert auf dem künstlich angelegten See oder geht einfach entspannt eine Runde im Rosengarten spazieren (Puerta de Alcalá). Wir entschieden uns für ein Bier im Biergarten des kleinen Restaurants am See. In der Sonne beobachteten wir die vielen Besucher und auch die Gaukler im Park. Kurz vor Sonnenuntergang marschierten wir zurück zum Hotel, wo uns ein Mitarbeiter zu unserem, nur 500 m entfernten Apartment führte. Wir waren sehr positiv überrascht von der neu renovierten, geräumigen, sehr zentralen und doch günstigen Unterkunft (2 Apartments für 3 Nächte und 8 Personen 1040 Euro). Nach einer wohltuenden Dusche machten wir uns auf die Suche nach einem passenden Restaurant zum Abendessen, welches wir auch schnell in einem der kleinen Gassen in der Umgebung fanden. Hier bekamen wir einen guten Wein und leckeres, spanisches Essen serviert. Nach dem langen, anstrengenden Tag mit Anreise und vielen Sehenswürdigkeiten ging es bald zurück in die Unterkunft, wo alle schnell in die Betten fielen.

Donnerstag: Hop On Hop Off Busfahrt

Am zweiten Tag unseres Madridbesuchs stand eine Sightseeinig Tour per Bus auf dem Plan. Schon vorab buchte ich den Bus von Madrid City Tour für 19 Euro/Person/Tag. Zuerst marschierten wir zum Museo del Prada, wo wir unsere Tour durchs historische Madrid starteten. Die Calle Felipe IV neben dem Prado ist der Ausgangpunkt für diese Rundfahrt, die zunächst zu einem der monumentalen Stadttore Madrids, der Puerta de Alcalá führt. Nun geht es die Achse Prado – Recoletos mit den Brunnen Fuente de Neptuno und Fuente de Cibeles hinauf und hinunter durch das klassizistische Madrid – und danach in die Gran Vía. Auf dieser Hauptverkehrsader durch die Jugendstilepoche der Stadt geht es zur modernen Plaza de España mit zwei Madrider Wahrzeichen: Torre de Madrid und Edificio de España die auf die berühmte Statue Don Quijotes und seines Schöpfers, Miguel de Cervantes hinabblicken. Nun geht es vorbei am ägyptischen Debod-Tempel in die Altstadt zum Königspalast, der Almudena-Kathedrale und zur Puerta del Sol. Nun geht es erheut auf dem Paseo del Prado zum Königlichen Botanischen Garten, vorbei an den Museen Reina Sofía und Thyssen-Bornemisza und schließlich wieder zurück zum Prado. Nach der fast 2 stündigen Fahrt überkam uns ein kleiner Hunger und Durstgefühl. Ein entsprechendes Lokal, ein Irish Pub, mit Sonnenplatz war auch schnell gefunden. Wir genehmigten uns kleine Snacks und ein Guinness durfte auch nicht fehlen. Als nächstes stand die Tour – Modernes Madrid auf dem Plan unserer Busreise: Die Tour führt uns dann durch die Alleen Paseo del Prado, Recoletos und Castellana hinauf zu den Wolkenkratzern Madrids. Die Tour beginnt an der Plaza de Neptuno, weiter geht es zur Plaza Cibeles, wo der Cibeles-Palast, das heutige Rathaus und eines der spektakulärsten Gebäude dieser Route, besichtigt werden kann. Eine Tour, auf uns auch zum Palacio del Marqués de Salamanca, zu den Nuevos Ministerios, zum Einkaufszentrum AZCA oder zum Santiago-Bernabéu-Stadion führt. Der Bus besucht auch den Stadtteil Barrio de Salamanca, mit seinen Boutiquen namhafter Marken, oder zum Museum Lázaro Galdiano.

Stadion Bernabèu:

Als Fußballfans ist natürlich das Bernabèu Stadion Pflicht. Hier verließen wir den Bus und kauften Tickets für 25 Euro/Person zum Stadionbesuch. Das Stadion Santiago Bernabéu ist das Heimstadion des FC Real Madrid. Ein Besuch der dortigen Einrichtungen umfasst unter anderem die Umkleiden, den Trophäensaal und die Zuschauertribünen. Das Stadion wurde 1947 als Nuevo Estadio Chamartín eröffnet. Der heutige Name ehrt den Clubvorsitzenden Santiago Bernabéu, der sein Amt 35 Jahre lang versah. Nach mehreren Umbaumaßnahmen handelt es sich heute um ein Elitestadion und wurde von der UEFA mit fünf Sternen, der Maximalwertung, ausgezeichnet. Es handelt sich um das zweitgrößte Fußballstadion Spaniens und bietet Platz für etwa 80.000 Zuschauer. Die Stadionbesichtigung führte uns in den gut bestückten Trophäensaal des Real Madrid, in die Präsidentenloge, zum Trainingsbereich und in die Umkleide der Besuchermannschaft. Wir alle waren begeistert von der Stadiontour.

Hardrock Cafe:

Im Anschluss fuhren wir noch ein paar Stationen mit dem Bus, um dann in Richtung Hardrock Cafe Madrid zu wandern. Dieser Besuch durfte natürlich nicht fehlen. Das Abendessen war wie immer dort sehr lecker und die Happy Hour an der Bar nutzen wir natürlich auch aus, bevor wir zurück in die Unterkunft schlenderten...

Freitag: Botanischer Garten und dann Toledo

Da wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Madrid gesehen hatten, entschlossen wir uns die Stadt Toledo zu besichtigen. Bevor unser Zug ging, war noch etwas Zeit durch den leider weniger sehenswerten, botanischen Garten zu schlendern. Dafür war der Madrider Bahnhof Atocha sehr sehenswert. Wer den Bahnhof betritt, wird von einem tropischen Garten, eingefasst im Stahl und Glas, überrascht. Das alte Bahnhofsterminal von Atocha wurde in einen tropischen Garten verwandelt, um dem Bahnhof eine besondere Note zu verleihen, als er für den Hochgeschwindigkeitszug AVE ausgebaut wurde. Das verglaste Stahlgerippe, das die Bahnsteige überdachte, wurde als Gewächshaus mit Teichen umfunktioniert. Im Garten gibt es Tausende Pflanzen mit über 260 Arten aus Amerika, Asien und Australien.

Mit dem Zug nach Toledo:

Wir fuhren mit dem Zug, den wir fast verpasst hätten, innerhalb einer halben Stunde nach Toledo. Toledo ist eine alte Stadt auf einem Hügel über dem Flachland von Castilla-La Mancha in der Mitte Spaniens. Die Hauptstadt der Region ist für ihre arabischen, jüdischen und christlichen Bauwerke aus dem Mittelalter in der von einer Mauer umgebenen Altstadt bekannt. Hier lebte auch der manieristische Maler El Greco. Das maurische Tor Puerta de Bisagra und das Tor Puerta del Sol im Mudéjar-Stil führen in dieses Viertel.

Die Plaza de Zocodover ist ein beliebter Treffpunkt. Wir schlenderten durch die herrlichen Gassen und bestaunten die vielen mittelalterlichen Bauwerke. Überall begegneten uns Touristen, aber wir fanden auch ein paar einsamere Fleckchen in der Stadt. Klar durfte ein Besuch in der imposanten Kathedrale und auch einer Tapasbar nicht fehlen, bevor wir am Abend die Rückfahrt nach Madrid mit dem Zug antraten. Ein schöner Tag ging leider wieder viel zu schnell zu Ende...

Stadtplan Toledo:

Samstag: Heimflug

Schon früh holte uns der Wecker aus den Federn. Pünktlich um 5 Uhr stand der Kleinbus von Suntransfer vor dem Hoteleingang und chauffierte uns zum nahegelegenen, Madrider Flughafen. Ohne Komplikationen kamen wir durch die Sicherheitskontrolle und bis wir uns versahen saßen wir auch schon im Flieger von Lufthansa. Gute 2 Stunden später, am späten Vormittag landeten wir in München, wo wir wieder mit dem Auto die Heimfahrt antraten.

Winkltours in Toledo:

Fazit:

Wie in jedem Jahr war die Winkltours Reise lustig und voller Sehenswürdigkeiten. Madrid ist eine schöne Stadt, kann aber mit Barcelona, Rom, Paris und London nicht mithalten. Die Gruppe passte wieder super und wir hatten eine große Gaudi zusammen. Das I – Tüpfelchen des Kurztrips war der Besuch der mittelalterlichen Stadt Toledo. Winkltours 2019 steht auch schon fest und wird uns voraussichtlich nach Dubrovnik und Kotor führen...

Winkltours 2018 :-)

Google