Amsterdam Stadtbesichtigung
von 10. bis 12. Juni 2015

10. Juni: Fahrt und Ankunft in Amsterdam

Um unsere kleine Maus so stressfrei wie möglich nach Amsterdam zu bringen, standen wir um 2 Uhr Nachts auf und packten die Kleine ins Auto. Am Tag davor hatten wir das Auto schon vollbeladen, da wir ja knapp 4 Wochen unterwegs sein werden. Den Anfang unserer Reise in meiner 2. Elternzeit machte ein Städtetrip nach Amsterdam. Die A3 war frei und wir kamen ganz zügig vorwärts. Um halb 7 machten wir Pause in einer Raststätte, wo wir uns Kaffee, Kaba und Croissant genehmigten. Emma durfte spielen und bekam natürlich auch ihr Fläschchen. Nach ausgiebiger Pause ging es auch schon weiter. Ohne größere Pausen erreichten wir die Grachtenstadt nach gut 8 Stunden reiner Fahrtzeit und 820 Kilometern.

Einchecken und Nachmittagsruhe:

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Mittagessen

 

So einfach wie die Fahrt gestaltete sich das Einchecken im Hotel nicht so ganz. Aber ein wenig Abenteuer muss ja auch sein, sonst wäre es langweillig :-) Sofort fanden wir das gebuchte Hotel Iris, aber Parkplätze waren Mangelware. Ich lief in das Hotel, während Brigitte noch eine Runde mit dem Auto um den Block drehte. Die nette Dame an der Rezeption wollte uns tatsächlich zum Parkhaus am Bahnhof schicken, damit wir mit der Metro wieder zum Hotel fahren konnten. Tja wir waren natürlich nicht begeistert von diesem Plan und versuchten nochmals mit Parkplatzsuche unser Glück und wir wurden fündig. Für läppische 36 Euro am Tag bekamen wir in der Nähe einen Platz :-) Wir packten unsere notdürftigen Sachen incl. Babyjogger aus dem Auto und wagelten zum Hotel wo uns dann gesagt wurde das wir in einem Hotel in der Nähe untergebracht sind. Na toll, weiter ging unsere Reise. Emma hatte auch noch langsam Hunger, war aber noch immer ganz tapfer und brav. Im Zielhotel, dem Hotel Max und Floris konnten wir unsere Zimmer noch nicht beziehen, aber auch das lösten wir in dem wir unsere Sachen unterstellten und Emma erst einmal was zum Mittagessen machten. Frisch gestärkt suchten wir uns dann in der Nähe ein gemütliches Cafe, wo auch wir etwas leckeres zum Essen bekamen. Nach dem wir endlich eincheckten durften machten wir es uns im sehr kleinen aber sauberen Hotelzimmer gemütlich und hielten ein Nachmittagschläfchen mit Emma in unserer Mitte.

Abendspaziergang durch den Grachtenring:

Erst um 18 Uhr wachten wir wieder auf. Frisch und munter starteten wir noch bei herrlichem Sonnenschein zum Abendspaziergang. Wir marschierten durch den Grachtenring und bestaunten die gemütlichen Cafe`s und Geschäfte. Wir kauften uns Käse, Baguette und Bier und setzen uns auf eine Bank in der Sonne, aßen und beobachteten die unterschiedlichen Leute. Multikulti kann man da nur sagen. Nur schwer konnten wir uns von der herrlichen Kulisse trennen, aber da es schon nach 20 Uhr war, sollte unsere kleine Weltenbummlerin doch mal ins Bett, auch wenn es ihr hier draussen noch super gefiel. Langsam spazierten wir vorbei an der Blauwbrug und Magerebrug zurück ins Hotel. Ein ereignisreicher und schöner Tag ging langsam zu Ende.

11. Juni: Morgenlauf, Grachtenfahrt, Sightseeing

Da Emma um halb 7 aktiv wurde, entschieden wir uns zum Sightseeing Morgenlauf. Mit dem Babyjogger bewaffnet, liefen wir an der Singelgracht bis zum Heinekenmuseum, dass wir nur von außen begutachteten. Unser nächstes Ziel war der Sarphatipark, eine grüne Lunge mitten in Amsterdam. Hier fanden wir ein kleines "Boot Camp" wo wir uns an Klimmzugstangen versuchten. Natürlich bauten wir auch noch einige Lauf ABC Übungen mit ein. Nach knapp einer Stunde erreichten wir wieder das Hotel, wo wir duschten, Frühstückten und Emma noch ein kleines Nickerchen halten durfte.

Sightseeing Waterlooplein & Plantage

Um 10 Uhr konnte es weiter gehen. Emma durfte in die Kraxn und ab ging es zur Sightseeing Tour durch Amsterdam. Die kleine Maus hatte den größten Spaß auf meinem Rücken. Sie konnte mich an den letzten Haaren ziehen :-) und sah natürlich viel von der bunten Stadt und Leute. Als erstes marschierten wir zu einem Kunstmuseum, dann Botanischen Garten und weiter zu einem Jüdischen Historischen Museum. Dann ging es am Rembrandtmuseum vorbei, weiter durch das Rotlichtviertel in die Wallen, das Mittelalterliche Zentrum Amsterdams. Hier bestaunten wir das älteste, weltliche Gebäude Amsterdams, das De Waag, eine ehemalige Stadtwaage, heute Institut für neue Medien und Caferestaurant.

De Wallen bis Hauptbahnhof:

Unser nächstes Ziel war Chinatown mit einem buddhistischen Tempel. Dann marschierten wir zum Schreierstoren, einem Festungsturm, wo die Frauen der Seefahrer den Schiffen hinterher weinten. Danneben steht ein verziertes Gebäude aus 1916, früher Sitz der Schifffahrtsgesellschaften, heute Grand Hotel. Immer wieder kamen wir an Coffeeshops vorbei, wo ein süßlicher Geruch in unsere Nasen stieg :-) Wir wanderten weiter zum Hauptbahnhof, wo wir uns Tickets für eine Grachtenrundfahrt kauften.

Grachtenrundfahrt:

Auf dem Schiff durfte Emma natürlich aus der Kraxn. Sie bekam was zum Essen und durfte auf dem Tisch spielen. Die kleine Maus wie auch wir waren fasziniert von den herrlichen Grachten. Über eine Stunde schipperten wir durch Amsterdam. Es ging vom Haupthafen, in die Amstel, durch die Herrengracht und Keizersgracht. Vom Schiff aus konnten wir die vielen Radler sehen. Unglaublich wie viele Fahrräder es in Amsterdam gibt. Angeblich sind es 550000 Stück. Überall stehen bzw. fahren die Teile, je rostiger desto besser :-)

Grachtenring & Jordaan:

Nach der Grachtenfahrt gingen wir in den Grachtenring, die größte historische Sehenswürdigkeit Amsterdams. Halbkreisförmig findet man den Heren, Keizers und Prinsengracht und zahllose Quergrachten mit ca. 600 Brücken. Wir ließen uns einfach durch die Gassen mit den unterschiedlichsten Geschäften treiben. Wir kamen vorbei am Anne Frank Museum und der Westerkerk Kirche aus dem Jahr 1631. In der Nähe genehmigten wir uns in einem Restaurant Salat und ein Sandwich. Emma durfte am Boden spielen und Papa hinterher laufen :-)

Über die Wallen und Grachtenring:

Wir marschierten am späten Nachmittag zurück in die Wallen, wo wir am Koninklijk Palast vorbei kamen, sahen Madam Tussauds am Platz Dam, wo auch das Nationaldenkmal stand. Wieder vorbei an zahlreichen Coffeeshops und unterschiedlichsten Geschäften gingen wir langsam in Richtung Hotel zurück. In einem Cafe genehmigten wir uns noch Burger und Bier, bevor wir um kurz vor 8 Uhr wieder das Hotel erreichten und uns mit der kleinen Maus schlafen legten.

Fazit:

Eine herrliche, alte Stadt bei herrlichem Wetter. Amsterdam ist eine Reise wert und hat sehr viel sehenswertes zu bieten !!! Auch eine Stadtbesichtigung funktioniert mit unserer kleinen Maus ohne Probleme und macht ihr, wie auch uns sehr viel Spaß :-)

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