Der dritte Tag: 25.07.2006: Ruthwell Chapell, Caerlaverock Castle, Sweethart Abbey, Dumfries, Sandyhills Bay, Dundrennan Abbey, Kirkcudbright, Cardoness Castle und Newton Stewart.
Sweetheart Abbey

Sweetheart Abbey

Ruthwell Chapel und Caerlaverock Castle:
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Um 8 Uhr gabs mein erstes englisches Frühstück. In einem kleinen Esszimmer und als einziger Gast gab es dann Speck, Spiegeleier, Würstchen, Tomaten, verbranntes Toastbrot und natürlich Bohnen. Vorher konnte man sich noch Müsli nehmen. Ich war bis obenhin voll. Nachdem ich bezahlt hatte machte ich mich auf den Weg in Richtung Dumfries zu meinem ersten Ziel: die Ruthwell Chapel.
Dort befindet sich das Ruthwell Cross, ein Steinkreuz mit Runen und lateinischen Schriftzeichen aus dem 7 Jahrhundert. Um die Kapelle reihen sich alte Grabtafeln, die bis in das Jahr 1794 zurückreichen.
Das Wetter ist schon herrlich warm und die Sonne scheint im verregneten Schottland. Wenn Engel reisen !!

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Ruthwell Chapel Caerlaverock Castle

Nach der Besichtigung der Kapelle ging es weiter der Küste entlang auf kleinen romantischen Straßen zum Caerlaverock Castle.
Eine wunderbare Burg mit Wassergraben, die noch ziemlich gut erhalten ist. Ich kaufte mir dort den Historic Scotland Passport für 45 Euro.
Ich schaute mir die Ruinen an und wurde sehr informativ beraten von einem Art Hausmeister. Mir wurde die gesamte Geschichte des Schlosses erzählt, na gut, ich hab nur die Hälfte mit meinem "perfektem Englisch" verstanden. Nach einem Rundgang durch die Burganlagen und kurzem Fußweg zur alten Burg, schaute ich mir noch das kleine Burgmuseum an, indem die Geschichte des Castles in Film und Bildern dargestellt wurde.
>>> Informationen zum Caerlaverock Castle
>>> Informationen zum Historic Scotland Passport

Dumfries, Sweetheart Abbey, Kirkcudbright, Ankunft Newton Steward:
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Sweetheart Abbey

 

Um die Mittagszeit erreichte ich bei Sonneschein und fast zu warmen Temperaturen die Stadt Dumfries. Ich parkte mein Auto und machte mich auf zur Besichtigung der Stadt. Mitten durch Dumfries geht der Fluss Nith. Die ganze Stadt besteht aus verträumten Gassen und Backsteinhäusern. Sie ist geprägt von dem Poeten Robert Burns, dem zu Ehren auch eine Lebensgroße Statue den Stadtkern schmückt. Ich kaufte mir noch eine Trekking und eine kurze Hose, da ich diese vergessen hatte.
>>> Informationen zu Dumfries
An der Küste entlang auf der Straße 710 südlich von Dumfries kam ich dann zur Kirchenruine der Sweetheart Abbey aus dem 13. und 14. Jahrhundert, die von einem fast 30 m hohen Vierungsturm überragt wird. Hier machte sich schon der Historic Scotland Passport bezahlt. Die Sandsteinkirche ist sehr gut erhalten und die gesamte Anlage fast bis zur Perfektion gepflegt.

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Dumfries Sweetheart Abbey
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Dundrennan Abbey

 

Die Straße 710 schlängelt sich an der Küste weiter. Landschaftlich eine herrliche Gegend.
Ich machte kurz Halt am Sandyhills Bay, wo es einen wunderschönen, sehr gut besuchten Sandstrand gab. Für Badepausen hatte ich aber keine Zeit, die nächsten Burgen, Schlösser und Kirchen warteten auf mich.
Unter Anderem auch die Dundrennan Abbey auf der Straße 711 in Richtung Kirkcudbright. Die Kirche war nicht mehr so gut erhalten und ich machte nur ein paar Bilder von aussen.
In Kirkcudbright (Am Ufer der Kircudbright Bay) gab es eine sehr schöne Burg zu besichtigen, aber auch das gemütliche Küstenstädtchen hatte seinen Reiz. Ich genehmigte mir ein Eis und schrieb meine Postkarten in der schottischen Sonne.
Auf der A 75 Richtung Westen erreichte ich Spätnachmittags das Cardoness Castle, das auf einem Hügel tronte. Das Castle ist ein sogenannter Wohnturm, der auch noch sehr gut erhalten ist. Vom höchsten Turm aus hatte ich einen herrlichen Ausblick über die Südwestküste Schottlands. Nach einer kurzen Wanderung durch das Sumpfgebiet um das Cardoness Castle fuhr ich weiter zum Carlswith Castle, das aber relativ klein ist und auch keinen Eintritt kostete. Man hatte aber auch hier vom Turm aus einen herrlichen Ausblick über die Küstenlandschaft.
Am Abend erreichte ich dann Newton Stewart (malerisch gelegene Kleinstadt mit 2500 Einwohnern - den besten Ausblick genießt man auf der schmalen Brücke, die über den Cree führt), wo ich mir ein B&B suchte. In meinem Reiseführer wurde das Creebridge empfohlen, das ich auch sofort nahm. (Übernachtung: 30 Pfund = 45 Euro). Das B&B ist mehr wie ein Hotel mit Dusche und Bad am Zimmer und auch sehr sauber.
Für heute war ich ganz schön geschafft. Ich machte noch einen kleinen Abendspaziergang durch das Städtchen, kaufte mir im Supermarkt etwas zu Essen und genehmigte mir ein Guinness, das einen herben Geschmack hat, aber doch sehr süffig ist.

>>> Hier gehts zum 4. Tag

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