Der zweite Tag: 24.07.2006: Überfahrt nach GB mit der Fähre, Fahrt durch GB und Ankunft in Schottland.
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Stena Line

 

Die Nacht hatte sich etwas in Länge gezogen, da es im Auto nicht unbedingt bequem war. Um 5 Uhr wurde es langsam hell. Nach dem improvisiertem Zähneputzen und einer Banane stellte ich mich mit dem Auto in die Schlange zum Check In.
Nach einer kurzen Ausweis und Ticketkontrolle, durfte ich auf die Fähre fahren. Mit meinem Rucksack ging ich dann an Deck. Die Fähre war super ausgestattet mit Restaurants, Bars, Casino, Schlafräumen, Kino ...
Ich fuhr mit der Stena Line um 7.20 Uhr von Hoek van Holland (Niederlande) nach Harwich (Great Britain) für 144 Euro (Auto + 1 Person). Gebucht hab ich natürlich über das Internet.
>>> http://www.stenaline.de/stena_line/de/stena_line.html
Um 11 Uhr deutsche Zeit (10 Uhr englische Zeit) legte die Fähre im Hafen von Harwich (rechts von London) an. Das Wetter ist einfach herrlich und warm. Nach der Ausweiskontrolle fuhr ich dann auf englischen Boden. Nun kam gleich ein Härtetest, mit Punkmusik und Landkarte ging es rein in 3 Kreisverkehre und das auf der linken Seite. Nachdem ich einige kritische Situationen gemeistert hatte, fuhr ich an der Ostküste Englands Richtung Norden. Den Linksverkehr gewöhnt man ziemlich schnell und wird bald zur Routine.

Tabellenbild Tabellenbild
Felder in England Der Fahrer
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Avalon B&B

 

Auf der A12 fuhr ich an der Ostküste nach Norwich und von da aus auf der A47 nach Nottingham. Vorbei am Nottingham Forrest gings auf die A1 North. Die großen Englischen Städte wie Sheffield, Leeds und York ließ ich alle hinter mir. Die Fahrt war sehr interessant und landschaftlich reizvoll. Aber für größere Stopps hatte ich keine Zeit. Ich wollte nach Schottland und Abenteuer erleben.
Oberhalb York machte ich einen Abstecher zur Fountains Abbey, was aber leider ein Reinfall war. Nach vielen Kilometern durch kleine, verträumte, englische Städte stand ich dann vor einer verschlossenen Schranke, hinter der ein Weg zur Abbey führte.
Nach ein paar Umwegen gelangte ich wieder auf die A1 und weiter gings nach Norden. Über kleinere Landstraßen und vorbei an herrlich einsamen Gegenden, erreichte ich Abends die Ortschaften Penrith und Carlisle im Nord-Westen Englands.
Die Sonne ist kurz vor dem Untergehen und da war ich nun in Schottland. Das Abenteuer kann beginnen. Die Südwestküste ist schon mal herrlich. Auf der Bundesstraße 75 fuhr ich Richtung Westen zur Ortschaft Anann, wo ich beschloss, da es doch schon 20 Uhr Abends war, nach einem Bed & Breakfast zu suchen.
Gleich beim Ersten wurde ich fündig, das Avalon B&B. Die Ortschaft typisch schottisch und das B&B schön aber teuer: 30 Pfund = 45 Euro. Der Hausherr war sehr freundlich und aufgeschlossen. Ich unterhielt mich einige Zeit, war aber froh nach dieser Marathon Fahrt unter die Dusche zu können. Es gab nur ein Bad, aber alles war sehr sauber. Ich aß noch eine Kleinigkeit und legte mich dann bald schlafen damit ich fit für Morgen war.
Ich stellte fest, das mein Englisch ganz schön eingerostet war, aber ich hoffte das ich mit etwas Übung wieder besser würde.

>>> Hier gehts zum 3. Tag

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