Sierra Nevada

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Fahrt zur Sierra Nevada

 

Nach dem auschecken im Hotel fuhren wir in Richtung Sierra Nevada. Es war sehr gut Beschildert und schon ging es auch steile Passstraßen nach oben. Wir sahen eine herrliche Berglandschaft und je höher wir kamen desto mehr Schnee lag. Auf ca. 2500 Meter liegt das Skigebiet der Sierra Nevada.
Die Sierra Nevada (spanisch für „schneebedecktes Gebirge“) ist mit 3482 m das höchste Gebirge der Iberischen Halbinsel, das in der Regel jährlich von November bis Mai eine Schneehaube trägt. Es liegt im Süden Spaniens in den Provinzen Granada und Almería in der Autonomen Region Andalusien und ist ein 100 km langer Teil der Betischen Kordillere. Seit 1999 ist das Kerngebiet von 86.208 Hektar als Nationalpark Sierra Nevada geschützt.
Über die Ortschaft Pradollano (auch Sol y Nieve genannt) erreicht man den Gipfel des Pico del Veleta über die höchstgelegene Landstraße Europas. Mit dem eigenen Wagen kann man diese aber nur noch bis zur Hoya de la Mora (2.500 m) befahren. Will man hoch bis zum Veleta, muss man zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Bussen des Nationalparks weiter. Sol y Nieve ist ein künstlich entstandener Wintersportort, in dem 1995 die alpine Skiweltmeisterschaft stattfinden sollte. Da aber ausgerechnet in jenem Jahr in der Sierra Nevada Schneemangel herrschte, wurde sie auf das Jahr 1996 verschoben und als Alpine Skiweltmeisterschaft 1996 ausgetragen. Außerdem fand hier die Mountainbike-Weltmeisterschaft 2000 statt.

Im Hintergrund Sol y Nieve Blick zum Skigebiet Herrliche Winterlandschaft

Wir parkten unser Auto am höchsten Punkt bei 2550 m. Hier wurden gerade Stände mit Ski und Rodelverleih geöffnet und viele Afrikaner verkauften Sonnenbrillen, Mützen... Wir gingen ein paar Meter im Schnee und genossen die Aussicht, bevor wir uns wieder auf den Weg nach Alicante begaben.

Impressionen von der Sierra Nevada:

Fahrt nach Alicante:

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On the Road

 

Um ca. 10 Uhr fuhren wir wieder zurück nach Granada und von da aus über herrliche Bergstraßen Richtung Alicante. Wir kamen an Baza, Lorca und Murcia vorbei. Das Wetter war herrlich und die Landschaft grandios. Die teilweise noch schneebedeckten Berge erinnerten uns an die Landschaft in einem Western. Olivenbäume wohin das Auge reicht und immer wieder kleine gemütliche Dörfer. Nach fast 400 Kilometer und 4 Stunden Fahrt erreichten wir um ca. 15 Uhr Alicante bei Traumwetter.

Ewig weite Straße Traumlandschaft Der Fahrer muß drauf

Alicante Stadtbesichtigung:

Wir parkten unser Auto direkt am Hafen und gingen zuerst dort spzieren bis zu einem Segelclub. Wir aßen eine Kleinigkeit uns setzten unseren Weg am Strand fort. Es war herrlich warm und teilweise lagen Leute in der Badehose am Strand und sonnten sich. Unser Ziel war aber die Burg Castillo de Santa Bárbara. Durch kleine Gassen, vorbei an der Kirche Santa Maria erklommen wir die Stufen die zur Burg führten. Wir kamen in der Sonne ganz schön ins Schwitzen.

Am Hafen von Alicante Am langen Sandstrand Auf dem Weg zur Burg

Informationen über die Burg:
Auf dem 166 Meter hohen Berg Benacantil thront über der Stadt eine der flächenmäßig größten Burganlagen Europas. Die Bedeutung dieser Burg wird aus den dortigen archäologischen Funden ersichtlich; Reste aus der Bronzezeit, Spuren der Iberer, der Römer und der Mauren, auf deren Wissen um die strategische Lage des Berges der Bau der Burg im 9. Jahrhundert zurückzuführen ist, die sich in drei verschiedene Teile gliedert.
Der höchstgelegene und zugleich älteste Teil der Burg trägt den Namen La Torreta und war der Standort des maurischen Alcázars. Der aus dem 11. bis 13. Jahrhundert stammende Zwischenteil wird Baluarte de los Ingleses, das Bollwerk der Engländer, genannt, der dritte und jüngste Teil aus dem 18. Jahrhundert heißt Revellín del Bon Repós.

Beim Kraxeln Kirche Santa Maria Kleine Gassen

Wir hatten auf der Festung eine herrliche Aussicht über die Dächer von Alicante, das Meer und die umliegenden Berge. Langsam mussten wir uns auf den Rückweg machen, da unser Flieger um 21 Uhr nach München ging. Wieder durch die Gassen und Fußgängerzone gingen wir in Richtung Auto.
Die Promenade Explanada de España, bestehend aus 6,5 Millionen Marmorsteinchen, gesäumt von Palmen, ist ein abendlicher Treffpunkt der Alicantiner. Am Ende der Promenade befindet sich ein Monument des Künstlers Mark Hersch, der in Alicante lebt.
In einer Bar genehmigten wir uns noch etwas zu trinken bevor wir zum Flughafen fuhren, unser Auto abgaben und eincheckten für den Rückflug.

Impressionen aus Alicante:

Fazit: 1600 Kilometer und 600 Fotos in vier Tagen kann auch entspannend sein. Ein wunderbare kleine Rundreise, bei der wir sehr viel gesehen haben und sehr zu empfehlen ist.....

Zum Abschluß ein Bierchen Marmorsteine Am Flughafen
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