Laufstilanalyse.de

Gran Canaria Trainingslager
von 09. bis 24.03.2013

1.Tag: Anreise, Transfer zum Hotel

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Brigitte und ich am Flughafen München

 

Schon seit Dienstag musste ich mit einem Infekt kämpfen. Nachtschweiß und Schnupfen. Erinnerungen wurden an das Fuerteventura Trainingslager 2012 wach, wo ich 5 Tage im Bett lag. Nicht schon wieder dachte ich mir. Samstag um 7 Uhr klingelte der Wecker. Mein Kopf fühlte sich an, als ob ich die Nacht durchgemacht hätte und der Husten wurde nicht besser, aber es half nichts und wir fuhren nach München zum Flughafen. Hans holten wir in Leiblfing ab und Ralf und alle anderen Laufstilanalyseathleten trafen wir dann beim Einchecken, was leider nicht ganz so reibungslos ablief. Brigitte und ich standen nicht auf der Passagierliste. Erst nach mehrmaligen Telefonaten konnten wir „aufgefunden“ werden und durften das Gepäck abgeben. Nach langen 5 Stunden Flug erreichten wir dann Spätnachmittags die Ferieninsel. Nach dem Einchecken im Hotel fuhren Hans, Brigitte und ich zum Happy Biking, wo wir noch unsere Leihrennräder bekamen. Nach dem Abendessen legte ich mich gleich schlafen, da mein Gesundheitszustand doch etwas zu wünschen übrig ließ.

Ankunft auf Gran Canaria:

2. Tag: Eingewöhnung - Morgenlauf und Radausfahrt

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Und Action :-)

 

Eigentlich hatte ich nicht erwartet am Morgenlauf teil zu nehmen, aber es ging besser als erwartet. 10 km ohne größere Hustenanfälle und einem sehr gutem Puls. Selbst bei einem 4:30 Schnitt kam ich nicht über 140 Schläge hinaus. Nach dem Frühstück entschloss ich, mit Sabine, Gabi, Eva, Christian, Roland, Done, Hans und natürlich Brigitte eine Radausfahrt zu wagen. Nach mehreren Startschwierigkeiten wie Reifenpanne, Einstellprobleme der Leihräder und Kettenausspringen konnten wir dann doch 65 km mit 1200 Höhenmetern durch das herrliche kanarische Hinterland fahren. Brigitte schaffte ihre überhaupt erste Rennradtour mit Links und ich konnte ganz stolz auf meine Freundin sein. Am Nachmittag gab es kühle nichtalkoholische Getränke an der Poolbar, die dank All Inclusive umsonst waren. Leider wurde mein Schnupfen wieder stärker und so konnte ich zwar das Stretchingprogramm noch absolvieren, aber den anschließenden Abendlauf musste ich sausen lassen. Mit Schniefnase ging es noch zum Abendessen, wo uns Ralf auch die Radstrecke für Morgen erklärte, bevor ich mich um halb 9 Uhr !!!! schlafen legte.

3. Tag: Bergige Ausfahrt und kurzer Abendlauf

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Und los gehts !!

 

Nach dem Frühstück trafen wir uns wieder um 10 Uhr vor dem Hotel. Gemeinsam starteten wir zur 2. Radausfahrt. Leider hatte ich nach ca. 10 km wieder einen Platten. Diesmal fand ich dir Ursache. Ein Glassplitter im Mantel, der sicherlich auch für den Gestrigen Platten zuständig war. Mit Hilfe von Done wechselte ich den Schlauch und weiter konnte es gehen. Die verschiedenen Gruppen fanden sich während der Fahrt zusammen. Ich schloss mich Roland, Armin, Gabi, Alex und Done an. Vom Prinzip fuhren alle Gruppen die gleiche Strecke. Zuerst nach Puerto Mogan und dann in die Berge. Wir verfehlten leider eine Abzweigung so dass wir umsonst ca. 500 Höhenmeter und mehrere Kilometer fuhren, bevor wir unseren Fehler erkannten, und wieder umkehrten. Aber der Trainingseffekt war trotzdem gegeben. Ich fühlte mich lange Zeit fit und konnte mit frischen Füßen den Berg hochpowern. Nach ca. 80 km, aber schon nach dem höchsten Punkt, ging mir rapide der Saft aus und ich hatte Mühe die letzten 20 Kilometer nach Hause zu schaffen. Insgesamt waren wir 100 Kilometer, 2100 Höhenmeter und über 5 Stunden unterwegs. Brigitte fuhr ja auch heute wieder fleißig mit und kam mit ihrer Gruppe auf 85 Kilometer und über 1000 Höhenmeter. Am Abend joggte ich mit Brigitte noch knapp 5 Kilometer, aber mit mega schweren Füßen, bevor wir verdient zum Abendessen gingen.

Diashow der Radausfahrt am 3. Tag:

4. Tag: Wanderung auf Königsweg bis Roque Nublo

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Aussichtspunkt

 

Auch heute war ich wieder nicht fit. Ich hatte Halsschmerzen und Hustenanfälle, so dass ich wieder den Morgenlauf sausen lassen musste. Nach dem Frühstück bekamen wir unser bestelltes Auto, einen Fiat Panda, geliefert. Brigitte und ich fuhren zuerst in Richtung San Bartolome und dann bis nach Cruz Grande, wo wir unser Auto parkten und der Start unserer Tour auf dem Königsweg war. Vom Pass Cruz Grande geht man auf der Straße ein paar Schritte in Richtung San Bartolomè zurück und biegt links in eine aufwärts führende Piste ein. Von dort schraubt sich der sorgfältig angelegte Serpentinenweg längs einer senkrecht aufragenden Steilwand zum Hochplateau empor. Die ganze Zeit hat man eine herrliche Aussicht in den Kessel von San Barolomè und später ins Tal von La Plata und dem Stausee Chira. Wir mussten dann die Hochebene in Richtung Kiefernwald queren. Der Anstieg dauerte eine gute Stunde. Nach ein paar hundert Metern auf der Straße biegt man links ein in den Kiefernwald. Der Weg führte uns in den Kiefernwald hinein. Nach 15 Minuten erreichten wir ein Holzkreuz.

Der Blick schweift rechts hinüber in eine abgründige Schlucht, jenseits derer die höchsten Gipfel Gran Canarias aufragen. Nach ein paar weiteren Minuten kamen wir zur Passhöhe (1719 m) Degollada de los Hornos. Von hier aus hatten wir einen herrlichen Ausblick zum Roque Nublo und dem Pico de las Nieves. Geradeaus ging es weiter bis wir die Teerstraße erreichten. Der Weg schraubte sich doch relativ steil hoch zu Roque Nublo. Nach ca. einer halben Stunde erreichten wir das Hochplateau. Wir hatten eine herrliche Aussicht auf die bizarre Bergwelt und dem gigantischem Felsen Roque Nublo. Wir machten hier Rast und genossen die Sonne und Aussicht. Wir gingen den gleichen Weg wieder zurück, bis wir die Hauptstraße erreichten. Von dort ging es zuerst auf der Straße bergab, bis wir einen Trampelpfad nach Ayacata nehmen konnten. Nach insgesamt 4 Stunden reine Wanderung erreichten wir die kleine Ortschaft Ayacata, wo wir uns ein Getränk in einem Restaurant kauften, bevor uns eine nette Einheimische wieder zum Ausgangspunkt zurück brachte. Mit unserem Panda ging es wieder zurück ins Hotel. Leider wurden meine Halsschmerzen immer schlimmer, was natürlich meine Stimmung immer mehr vermieste. Nach dem Abendessen versuchte ich wieder einmal zu schlafen, was nur teilweise, dank des Hustens gelang.

5.Tag: Alle Jahre wieder !!

An Training war an diesem Tag mal wieder nicht zu denken, wie schon letztes Jahr auf Fuerteventura. Der Hals schmerzte und der Hustenreiz allgegenwärtig. Schei… dachte ich mir. Nach dem Frühstück trafen sich die Anderen zur gemeinsamen Radausfahrt. Ich hatte nur Mitleid mit mir selbst und versuchte den Tag auf der Terrasse so gut wie möglich mit einem Buch zu überstehen, bevor Brigitte und der Rest am Spätnachmittag wieder zurück kamen. Brigitte und ihre Gruppe waren stolze 65 km und 1400 Höhenmeter unterwegs. Nach dem Abendessen gab es noch den FC Bayern in der Championsleague, bevor ich mich wieder zur hustenreichen Nachtruhe begab.

Brigittes Radgruppe:

6. Tag: Was soll man sagen…

Kurz gesagt, der Husten war nicht merklich besser. Brigitte startete um 9 Uhr zur großen Radausfahrt (heute 2000 Hm und 85 km, super, wahnsinnige Leistung von Brigitte, immer wieder fasziniert sie mich und ist immer wieder für eine sportliche Überraschung gut). Ich quälte mich gerade noch zum Frühstück, was für mich fast ein All Out bedeutete. Zurück kam ich nur noch mit Reserveenergie. Ansonsten gab es von diesem Tag nicht viel zu erzählen. Ich legte mich auf die Liege und wieder ins Bett und wieder zurück….
Am Spätnachmittag war ich dann auf 180 und entschloss mich trotz Husten einen kurzen Lauf zu absolvieren. Nach 7 km und knapp 40 Minuten hatte ich es geschafft. Obwohl ich mehr wanderte als lief, kam ich trotzdem am Zahnfleisch daher und meine Lunge brannte wie Feuer. Kurzzeitig wollte ich meine sportliche Kariere an den Nagel hängen, aber der Ehrgeiz brachte mich wenigstens bis zum Abendessen und wieder zurück ins Bett….

Brigitte und Hans on Tour !!

7. Tag: Hoffentlich darf ich bald heim… und Dünen

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Dünen von Maspalomas

 

Die Nacht war Horror, nur Hustenanfälle bis knapp zur Erstickung. Um 9 Uhr kroch ich wie gerädert aus dem Bett. Mit letzter Kraft ging es wie schon die letzten Tage zum Frühstück und im Anschluss wieder zurück ins Bett. Nachmittag wurde es mir im Bett zu dumm, deshalb entschlossen Brigitte und ich uns zu einer kleinen Wanderung in den Dünen von Maspalomas. Die Dünen im Südosten von Maspalomas erstrecken sich über eine Länge von sechs und eine Breite von ein bis zwei Kilometern. Der Sand besteht hier nicht aus Gesteinstrümmern, sondern überwiegend aus von der Brandung angeschwemmtem und zerriebenem Korallen- und Muschelkalk – durch die Calima verwehter Sand aus der Sahara ist nicht der eigentliche Ursprung. Am Leuchtturm findet sich eine Oase („La Charca“), in der zahlreiche Wasservögel brüten. Sie steht ebenso wie die Dünen seit 1987 unter Naturschutz. Nach gemütlichen 3 Stunden Wanderung erreichten wir wieder unser Hotel. Kurzzeitig dachte ich mir, dass der Husten am Abklingen wäre, aber das war leider nur kurzzeitig. Die Nacht war wieder eine Katastrophe. Ich konnte vor lauter Husten kaum die Augen zumachen.

8. Tag: keine Besserung in Sicht

Heute ließ ich das Frühstück sausen, weil ich es nicht mal mehr aus dem Bett schaffte. Den ganzen Tag verbrachte ich im Bett, nur für ein paar Minuten legte ich mich auf die Terrasse was wieder ein Fehler war. Jetzt hab ich auch noch eine ausgewachsene Sonnenallergie am Bauch und Oberkörper. Ich fühlte mich schlapp und war zu keinem Sport mehr fähig. Auch für die Psyche war es tödlich, da alle Anderen bei super Wetter fleißig am Trainieren waren und ich langsam meine komplette Kraft und Kondition verlor. Na toll, es lebe die Saison 2013 !!

9. Tag: Es geht noch schlimmer…

Auch diese Nacht war wieder kaum zu übertreffen. Wieder Hustenanfälle bis kurz vor der Erstickung. Eine laufende Nase und der Kopf kurz vor dem Explodieren. Es war immer wieder schön, wenn die sch… Nacht zu Ende ist. Sämtliche Apotheken in der Umgebung wurden von mir schon leer gekauft, aber keines der Hustensäfte, Lutschpastillen, Cortisonsprays, und Aspirinlösungen zeigte seine Wirkung. Da dies noch nicht reichte, hat es nun auch noch Brigitte erwischt. Mit Halsschmerzen quälte sie sich ebenfalls aus dem Bett. Ihre heutige Radtour musste sie leider absagen. Wenn es läuft dann läuft es. Ich bin nun 13 Tage in Folge mit einem Infekt oder Virus gesegnet und seit 5 Tagen lieg ich flach. Besserung leider nicht in Sicht. Am Nachmittag war es dann so weit. Ein Arzt musste her und ich hatte es schwarz auf weiß: Bronchitis. Als erstes bekam ich eine Penicillin Spritze in den Hintern und im Anschluss musste ich noch Darth Vadder spielen und 15 Minuten eine Lösung inhalieren. Sollte es mir am nächsten Tag besser gehen, dürfte ich auch Radfahren, was mich natürlich positiv stimmte und meine Stimmung etwas anhob, bevor wir zum Abendessen gingen.

10. Tag: Erste Ausfahrt positiv

Obwohl auch diese Nacht nicht optimal lief, ging es mir am Tag ganz gut. Bis um 3 Uhr hatte ich trotz Spritze und Speziallösung Hustenanfälle. Dann war es so ziemlich vorbei und ich konnte bis 8 Uhr schlafen. Trotzdem war ich beim Frühstück noch etwas gerädert. Kurz vor Mittag entschloss ich mich dann eine Radausfahrt zu wagen. Bei Sonne und Wind packte ich mich ein und los ging es in die Berge. Meine Füße waren überraschend locker, nur ein paar Mal kam noch ein Hustenreiz. Ich fuhr bis Fataga und zurück in knapp 2 Stunden und legte 33 Kilometer und 1000 Höhenmeter zurück. Nach einer ausgiebigen Dusche fühlte ich mich wieder fit und hoffte, dass das Gröbste überstanden war. Brigitte war den ganzen Tag mit Roland und Sabine auf Sightseeingtour in Las Palmas. Am Abend war ich wieder bei meiner Frau Doktor zur Penicillin Spritze eingeladen, bevor es zum Abendessen ging. Ansonsten ließ ich den Tag mit einem guten Buch ausklingen.

Brigitte, Roland und Sabine in Las Palmas:

11. Tag: Winkl is back…

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Swim&Run

 

Die Nacht war zum ersten Mal seit Tagen ruhig und ohne Husten, so dass ich entspannt mein Frühstück genießen konnte. Leider hatte Brigitte ihre Stimme verloren und ihr Hals schmerzte. Um viertel nach 9 hatte ich wieder einen Termin beim Arzt zur alltäglichen Spritze. Trotzdem schaffte ich es bis um 10 Uhr bei Ralfs Radgruppe zu starten. Wir fuhren in ziemlich zügigem Tempo bis nach Fataga. Ich fühlte mich sehr gut, so dass ich an den Radprofis dran bleiben konnte. Ab Fataga war ein Bergzeitfahren über 700 Höhenmeter und 4,5 Kilometer angesagt. Ich fuhr außer Konkurrenz mit und schaffte die Strecke in 25 min. Im Anschluss liefen wir noch auf der Bahn 5 km, wo ich mich trotz meiner Krankheitsvorgeschichte ziemlich gut fühlte und die Strecke in 21 min und 53 Sekunden zurücklegen konnte. Auch mein Puls war besser als erwartet. Nur sporadisch hatte ich noch einen Hustenreiz. 2 Stunden konnte ich mich erholen, bevor es mit den anderen Laufstilanalyseathleten zum Strand von Playa del Ingles ging. Kurzfristig, dank meiner schnellen Genesung, entschloss ich mich am härtesten Wettkampf des Jahres teilzunehmen. Dem Swim&Run Gran Canaria. Wir waren fast 20 Teilnehmer die sich in die Fluten stürzten. 3 Runden mit ca. 300 Meter im Wasser und 150 Meter an Land waren zu bewältigen. Im Wasser hatte ich ganz schön mit den Wellen zu kämpfen, aber ich biss mich durch. Lauftechnisch konnte ich wieder Boden gut machen, so dass ich mit einem 11. Platz von 14. in der Herrenwertung zufrieden geben konnte. Trotzdem war ich überrascht was nach 5 Tagen Krankheit noch in mir steckte. Am Abend gab es noch eine klasse Siegerehrung, die Ralf mit Ironie und Spaß abhielt. Jeder bekam einen Preis und wurde geehrt. Ein gelungener Tag ging zu Ende. Hoffentlich hält meine Gesundheit her und hoffentlich wird es bei Brigitte nicht schlimmer.

Fotostapel Swim&Run (auf Pfeil klicken)

12. Tag: Zurück auf der Trainingsspur

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Zunge raus :-)

 

Topfit ging ich heute zum Frühstück und konnte hochmotiviert meine Nutellasemmel und Kamillentee genießen. Um dreiviertel 9 traf ich mich mit Gabi und Eva. Wir fuhren nach Osten und dann in die Berge bis Santa Lucia, wo wir Pause machten. Während der Rückfahrt trafen wir dann Brigitte, Hans und Sabine, die ebenfalls Santa Lucia als Ziel hatten. Nach knapp über 4 Stunden Fahrtzeit und 90 Kilometer trafen wir wieder im Hotel ein. Am Spätnachmittag musste ich wieder meine Spritze abholen und bekam auch gleich die Rechnung für die Behandlung präsentiert. 455 Euro bar Cash. Gut das dies die Auslandskrankenversicherung übernimmt, ansonsten wäre mir das Abendessen vergangen …

13. Tag: Inselrundfahrt

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Hans, Roland, Sabine und ich

 

Nach dem Frühstück holte ich meine letzte Spritze ab und bezahlte 455 Euro. Hoffentlich bleibe ich auch gesund. Um 10 Uhr starteten Brigitte, Hans, Roland, Sabine und ich zur Inselrundfahrt mit dem Leihauto. Spektakulär war die Steilküste im Westen der Insel. Entspannung gab es beim Mittagessen in Puerto de las Nieves, Geschichtliches in Cenobio de Valeron, ein Höhlenensemble aus 298 Kammern und die Städtchen Arucas und Teror, wo wir durch die Gassen schlenderten und Kaffee und leckeres Gebäck genossen. Über die Ostküste fuhren wir am Spätnachmittag wieder ins Hotel zurück, wo ich gleich zu einem 10 Kilometer Lauf startete. Ich war ganz zufrieden, da mein Puls bei einem 4:45 Schnitt nicht über 140 hinaus ging. Beim Abendessen wurde noch die Mega Tour ins Tal der Tränen für den nächsten Tag besprochen.

14. Tag: Radtour Tal der Tränen 150 km

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Nach 100 km noch fit :-)

 

Schon um halb 8 gingen wir zum Frühstück, damit wir zeitig ins Tal der Tränen aufbrechen konnten. Mit mir waren Gabi, Christoph und Done am Start. Der Rest fuhr eine Stunde später los. Wir fuhren bis nach Mogan und dann in Richtung San Nicolas, wo uns beim Anstieg Ralf und Marco einholten. Kurz danach kamen noch Tobi und Martin. Leider fing es in San Nicolas zu regnen an, aber trotzdem war es noch relativ warm. Wir fuhren eine kleine Straße in Richtung Artenara. Leider war es ziemlich bewölkt, aber trotzdem zeigte sich das Tal von seiner spektakulären Seite. Fast 3 Stunden kämpften wir uns ununterbrochen nach oben, bis wir Artenara bei ziemlich kühlen Temperaturen erreichten und dort eine Pause machten. Hier kamen auch wieder Eva und Dani mit dem „Versorgungsjeep“, die uns dann die nächsten Stunden bis zum Hotel zurück begleiteten. Leider konnten wir unsere Strecke nicht so wie geplant fahren, da eine Rallye stattfand und teilweise Straßen gesperrt waren. Somit mussten wir uns nochmals ca. 500 Höhenmeter eine 12 % ige Steigung hoch kämpfen. Bis wir in Richtung Ayacata und zurück fahren konnten, kamen noch ein paar Höhenmeter hinzu. Insgesamt waren wir 150 Kilometer, 3700 Höhenmeter und 8 Stunden 15 Minuten reine Fahrtzeit unterwegs. Am Abend war ich ganz schön kaputt und fiel nach dem Abendessen erschöpft ins Bett.

Diashow Hammertour Tal der Tränen:

15. Tag: Abschlusstour mit dem Rad

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Herrliche Aussicht

 

Um 7 Uhr liefen wir zum Strand und dort barfuß dem Sonnenaufgang entgegen. Nach dem Frühstück startete ich alleine in Richtung Puerto Mogan. Ich bog dann nach Soria in die Berge ab. Ich musste 1000 Höhenmeter am Stück über steile Serpentinen nach oben radeln. Die Sonne brannte erbarmungslos auf mich nieder. Nach knapp über 2 Stunden stand ich dann am höchsten Punkt. Von hier sauste ich über die „Grüne Hölle“ bis nach Mogan hinunter und von Puerto Mogan über die Küste zurück. Ich war insgesamt 4 Stunden 85 Kilometer und 1700 Höhenmeter unterwegs. Ziemlich kaputt legte ich mich dann mit Brigitte an den Pool. Später brachten dann Hans und ich unsere Leihräder wieder zurück. Nach dem Abendessen trafen wir uns alle bei Done zur Trainingslagerabschlussfeier. Erst nach Mitternacht kamen wir mit einigen Bier zu viel ins Bett. Ein gelungener Ausklang am Ende unseres Urlaubes.

16. Tag: Heimreise

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Warten auf den Bus

 

Mit etwas schlechtem Magen gingen wir zum Frühstück und später noch zum Shoppen ins nahegelegene Einkaufzentrum. Die letzten kanarischen Sonnenstrahlen konnten wir noch am Pool genießen, da der Transferbus zum Flughafen erst um 14 Uhr kam. Um 17 Uhr erhob sich unser Flieger Richtung Heimat.
Fazit:
Trotz meiner 5 tägigen Krankheit war es ein gelungenes Trainingslager mit einer lustigen Laufstilanalysetruppe. Leider musste ich viele Einheiten sausen lassen, kam aber trotzdem noch auf ca. 600 Rad und 50 Laufkilometer. Das Hotel war nicht ganz nach meinem Geschmack, da es zu weit weg vom Meer war und ich schon besseres Essen genossen hatte, aber dafür hatte Gran Canaria landschaftlich sehr viel zu bieten.

Verschiedenes:

Fotoalbum Gran 2013:

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Video Trainingslager:

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